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| Basketball:
(NVV Lions Mönchengladbach) |
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Hoffnungsloses Unterfangen gegen übermächtige Göttinger
Mit 67:112 (33:63) kassierten die NVV Lions beim Spiel gegen Tabellenführer BG Göttingen die höchste Heimniederlage in ihrer fünfjährigen Zugehörigkeit zur 2. Basketball-Bundesliga und rutschen nach der vierten Niederlage in Folge mit 26:22 Punkten auf den siebten Tabellenplatz ab. Ohne die verletzten Krausen, Theilmann und Bennett waren die Löwen erneut personell stark geschwächt, so dass sich die Partie gegen den übermächtigen Spitzenreiter schnell als ein hoffnungsloses Unterfangen entpuppte. Bis zur 7. Minute konnten die Gladbacher einigermassen mithalten (14:20), danach brachen alle Dämme. Mit einem 15:0-Run zogen die Gäste aus Niedersachsen bis zur Viertelpause auf 14:35 davon. Mit einer Ganzfeldpresse und den daraus resultierenden Ballgewinnen brannten die Veilchen dann ein wahres Offensivfeuerwerk ab, penetrierten immer wieder aggressiv zum Korb und trafen zudem von jenseits der Dreierlinie hochprozentig (8/14 Würfe in der ersten Hälfte). Mit 61% aus dem Feld schraubte das Team von "Meistertrainer" John Patrick das Ergebnis bis zur Pause hoch auf 33:63. Auch nach dem Seitenwechsel hielt der Tabellenführer, der in dieser Saison erst ein Spiel verloren hat, das Tempo weiter hoch. Traumwandlerisch sicher die Göttinger Quote aus der Distanz, alleine der Topscorer des Tages, Selim Mulic (27 Punkte) traf 6/10 Dreier und gnadenlos bauten die "Gunner" ihre Führung bis zum Ende des dritten Viertels aus (49:93). Erst im Schlussabschnitt konnten die Lions wieder mithalten, auch wenn sie das Viertel nicht für sich entscheiden konnten (18:19). Am Ende standen bei einer eigenen Trefferquote von 33% auch 25 Turnover zu Buche, fast doppelt so viele, wie die Löwen sonst im Schnitt hinnehmen müssen. Ausgerechnet in diesem Spiel feierte Geburtstagskind David Skibba (18) sein Zweitligadebut, ein Spiel, dass dem B-Jugendlichen sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird. "Natürlich hat es richtig weh getan, so ein Spiel mit ansehen zu müssen", so ein mitgenommener Manager Sebastian Egelhoff. "Aber ich hoffe auf das Verständnis der Zuschauer für unsere momentane Situation. Die Mannschaft hat bis zur letzten Minute alles gegeben, aber leider ist zur Zeit nicht mehr drin. Besser mal eine richtige Klatsche kassieren, als zwei knappe Niederlagen mit zwei Punkten wie gegen Bremen oder Grevenbroich. Wir müssen schauen, dass wir jetzt in Wolfenbüttel wieder aufstehen und die Früchte für unsere Arbeit in dieser Saison ernten." NVV Lions: Danny Gibson (19), Max Dohmen (13), Chris Thompson (12), Savo Milovic (12), Kevin Wysocki (4), Patrick Gruhn (2), Fabian Kamphausen (2), Kai Bonzelett (2), Phil Jones (1), Axel Gruhn (0), David Skibba (0).
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Original-Pressemitteilung
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Artikel
vom 19.03.2007, 19:21 Uhr
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Marco Reich Früher war ich ein großer Fan von Mönchengladbach. Doch da hatte ich noch keine Ahnung von Fußball.
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